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Pferdewirtschaftsmeister Fachrichtung Spezialreitweisen Westernreiten: Stefanie Bubenzer

Stefanie Bubenzer ist neue Pferdewirtschaftsmeisterin Fachrichtung Spezialreitweisen Westernreiten

Die EWU Deutschland war maßgeblich daran beteiligt die erste anerkannte Berufsausbildung im Bereich Westernreiten voranzutreiben. So ist es möglich eine Ausbildung zum Pferdewirt Spezialreitweisen/Westernreiten zu absolvieren, um Berufsreiter zu werden.

Stefanie ist eine der beiden Absolventinnen, die in diesem Jahr ihre Meister-Prüfung erfolgreich bestanden haben.

Wir haben bei Stefanie nachgefragt und ein interessantes Interview mit ihr geführt.


Name: Stefanie Bubenzer

Geburtsdatum: 29.05.1987

Lebensmotto: „Werde zu dem Reiter, den sich dein Pferd wünscht“ (Jessica von Bredow-Wendl) Das Motto scheint sich zwar zunächst nur auf die Reiterei zu beziehen, beinhaltet aber bei näherem Betrachten die gesamte Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu einem gesunden Mind-Set und Life Style wie Sport und Ernährung.

Wie war dein reiterlicher Werdegang zum Meister?
• 2010: Staatlich geprüfte Pferdewirtin Schwerpunkt Westernreiten
• 2008: Pferdefachwirtin Zucht & Haltung der „Kölner Pferdeakademie“
• 2009: EWU Trainer B
• Erlangen der AQHA, APHA, NSBA, ApHC & WRR Richter Karten zwischen 2010 und 2014
• DQHA Ringsteward
• AQHA & DQHA Professional Horsewoman
• 2018 Most Valuable AQHA Professional Horsewoman
• Seit 2007: Regelmäßig und mehrjährige Zusammenarbeit und Weiterbildung in Europa und den USA mit namhaften Trainern (Michael Colvin, Tim Kimura, John Dean, Highpoint Performance Horses, Matteo Sala)
• Ausbildung funktionelle Anatomie und Bewegungslehre Level 3 durch Gesa Meier-Bidmon

Was war deine Motivation den Meister zu machen?
Ich wollte mich vor allem gerne im betriebswirtschaftlichen Bereich und im Bereich der Mitarbeiterführung weiterbilden. Außerdem gehört es meiner Meinung nach dazu, einen gewissen qualifizierten Abschluss im eigenen Berufsstand zu erlangen. Daher habe ich mich sehr über die Entwicklung des Schwerpunktes „Westernreiten“ gefreut.

Was hast du im Meisterlehrgang gelernt?
Ich habe definitiv mein Wissen im Bereich der Personalführung, Kommunikation und Betriebsführung erweitert und verbessert. Im Arbeitsprojekt „Pferd“ musste ich mich detailliert mit meinem eigenen Trainingsprogramm auseinandersetzen, es strukturieren und hinterfragen.

Worauf legst du im Training Deiner Pferde besonders viel Wert?
Mir ist es wichtig, dass jedes Pferd die Zeit bekommt, die es mental und körperlich braucht. Außerdem lege ich viel Wert darauf, dass die Pferde anatomisch korrekt geritten sind und reell den Rücken heben.

Wer ist dein Vorbild?
Ich hatte das Glück mit vielen guten Horsemen, talentierten Reitern und tollen Persönlichkeiten zusammenarbeiten und sie meine Mentoren nennen zu dürfen. Jeder von ihnen hat eine Vorbildfunktion für mich.

Deine Lieblingsdisziplin?
Trail und Western Riding sind definitiv meine favorisierten Klassen. Sie fordern eine große Harmonie zwischen Pferd und Reiter und verlangen dem Pferd eine sehr solide Ausbildung und Rittigkeit ab. Außerdem fordern sie mich als Reiter immer wieder und sind im Training sehr abwechslungsreich.

Was sind deine Ziele als Ausbilder?
Die Auszubildenden sollen ein fundiertes theoretisches und praktisches Wissen erlangen, auf das sie dann während ihres weiteren beruflichen Werdegangs aufbauen können.

Welche Zielgruppe hast du als Kunden?
Jedem Reitschüler und Pferdebesitzer, der oder die eine fundierte reiterliche Ausbildung erlangen möchte oder sein Pferd reell ausgebildet haben möchte, helfe ich gerne weiter. Rasse, Alter, Ausbildungsstand des Pferdes sind mir dabei nicht wichtig. Aktuell gebe ich auch immer mehr Klassisch-Reitern Unterricht.

Hast du einen besonderen Wunsch für deine Zukunft?
Ich würde mir wünschen, dass sich der Westernsport und das Westernreiten in Europa weiter etablieren und wachsen.

Danke Stefanie und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

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